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Deklarationspflichtiger Stoff: Pflicht vs. Interesse

Ein Stoff, der in einer Materialdeklaration gemeldet werden muss, abzugrenzen von einem, der nur beobachtet wird, weil sich sein Status ändern könnte.

Aktualisiert
2026-06-12

Definition

Ein deklarationspflichtiger Stoff ist einer, der in einer Materialdeklaration gemeldet werden muss, weil er an eine geltende Regel gebunden ist (eine Beschränkung, ein Verbot oder eine Meldepflicht) und oberhalb eines Schwellenwerts vorhanden ist.

Kernpunkt

Zwei Kennzeichnungen, oft als Rot und Gelb dargestellt: Pflicht bedeutet melden, er ist jetzt reguliert; Interesse bedeutet melden, weil er in Bewertung ist und bald reguliert werden könnte (z. B. ein CoRAP-Stoff).

Warum die Unterscheidung nützlich ist

Deklarationspflicht

Der Stoff ist heute reguliert, z. B. ein REACH-SVHC oder ein RoHS-Stoff. Die Meldung ist verpflichtend.

Deklarationsinteresse

Der Stoff ist noch nicht reguliert, wird aber bewertet (z. B. CoRAP). Ihn jetzt zu erfassen bedeutet keine Hektik, falls die Regel später greift.

Welche Stoffe derzeit pflichtig sind, ergibt sich aus einer Stoffliste wie der IEC 62474 DSL.

Hinweis: Dies ist eine erläuternde Zusammenfassung, gepflegt vom Pareo-Team.

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