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RFA-Screening

Die Röntgenfluoreszenz ist ein schnelles, zerstörungsfreies Verfahren, um den Elementgehalt eines Teils abzuschätzen, etwa Blei oder Brom. Sie prüft Proben vor und kennzeichnet die, die eine genauere Laboranalyse nach IEC 62321 brauchen.

Aktualisiert
2026-06-12

Überblick

Die Röntgenfluoreszenz, kurz RFA oder englisch XRF, ist ein schnelles und zerstörungsfreies Verfahren, um die Elementzusammensetzung eines Teils auszulesen. Ein Hand- oder Tischgerät bestrahlt die Probe mit Röntgenstrahlen, die Atome fluoreszieren, und das Gerät misst die zurückkommende Energie, um zu erkennen, welche Elemente vorhanden sind und ungefähr wie viel.

In der RoHS-Arbeit ist die RFA der erste Filter, nicht das Urteil. Sie erkennt Elemente wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Brom in Sekunden und ohne das Teil aufzuschneiden, was sie ideal macht, um eine große Charge in „eindeutig in Ordnung“ und „muss genauer geprüft werden“ zu sortieren.

Was die RFA nicht kann, ist die genaue Verbindung zu bestimmen. Sie sieht das Element Brom, aber nicht, ob es in einem beschränkten Flammschutzmittel steckt, und sie misst die ganze Stelle statt eines einzelnen homogenen Materials. Eine gekennzeichnete Probe geht daher weiter zu den nasschemischen Methoden aus IEC 62321, die das genaue Ergebnis liefern, das eine RoHS-Aussage stützt.

Kernpunkt

Die RFA zeigt, wo genauer hinzuschauen ist, nicht ob ein Teil besteht. Ein positives Screening ist ein Grund für weitere Tests, und Screening wie Laborergebnis gehören beide in die technische Dokumentation.

Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor dem Verlassen darauf ist die offizielle Quelle zu prüfen.

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