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GHS: global harmonisiertes System

Ein System der Vereinten Nationen, das weltweit vereinheitlicht, wie chemische Gefahren eingestuft und gekennzeichnet werden, mit gemeinsamen Gefahrenklassen, Piktogrammen und Sätzen. Die EU setzt es als CLP-Verordnung in Recht um.

Aktualisiert
2026-06-12

Definition

Das global harmonisierte System ist ein Rahmenwerk der Vereinten Nationen, um chemische Gefahren grenzüberschreitend einheitlich einzustufen und zu kommunizieren. Bevor es existierte, konnte eine Chemikalie in jedem Land eine andere Gefahreneinstufung und Kennzeichnung tragen. GHS liefert ein gemeinsames Vokabular aus Gefahrenklassen, standardisierten Piktogrammen sowie standardisierten Gefahren- und Sicherheitssätzen, sodass derselbe Stoff überall gleich beschrieben wird.

Ursprung
Vereinte Nationen
Zweck
Harmonisierte Gefahreneinstufung und Kennzeichnung
Werkzeuge
Gefahrenklassen, Piktogramme, H- und P-Sätze
EU-Umsetzung
CLP-Verordnung

Wie es angewendet wird

GHS ist ein Modell und für sich kein Gesetz. Jede Rechtsordnung übernimmt es durch eigene Vorschriften, und die Übernahmen können sich in Detail und Version unterscheiden. Die EU setzt GHS über die CLP-Verordnung um, die das System für Stoffe und Gemische auf dem EU-Markt verbindlich macht.

Was es abdeckt

Das System prägt das alltägliche Gefahrenetikett, das auf einem Chemieprodukt zu sehen ist, von den rot umrandeten Piktogrammen bis zum Wortlaut der Warnungen. Es liegt auch dem zugrunde, wie schwerwiegende Kategorien wie CMR-Gefahren definiert und kommuniziert werden.

Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor einer Entscheidung ist die offizielle Quelle zu prüfen.

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