Definition
Die Gefahrenkennzeichnung ist die übliche Art, wie ein Chemieprodukt anzeigt, was es bewirken kann und wie man sicher damit umgeht. Das Etikett vereint vier Hauptelemente. Rot umrandete Gefahrenpiktogramme geben ein Signal auf einen Blick. Ein Signalwort, entweder Gefahr oder Achtung, kennzeichnet die Schwere. Gefahrenhinweise beschreiben die Gefahr selbst, und Sicherheitshinweise erklären, wie das Produkt zu handhaben, zu lagern und zu entsorgen ist.
H- und P-Sätze
Die Gefahrenhinweise, die H-Sätze, tragen jeweils einen Code und einen festen Wortlaut, etwa einen Hinweis, dass ein Produkt leicht entzündbar ist. Die Sicherheitshinweise, die P-Sätze, ergänzen sie und sagen, was zu tun ist, vom Fernhalten eines Behälters von Hitze bis zu den Schritten nach einem Kontakt. Die Codes sind standardisiert, sodass derselbe Satz über Produkte und Sprachen hinweg einheitlich lautet.
Woher die Regeln stammen
Das Format gibt die CLP-Verordnung in der EU vor, die den GHS-Rahmen der Vereinten Nationen in Recht überführt. Der vollständige Satz an GHS-Piktogrammen ist dort definiert. Weitere Angaben zu Gefahren und Umgang stehen im Sicherheitsdatenblatt, das vielen Chemieprodukten beiliegt.
Hinweis: Dies ist allgemeine Bildungsinformation und keine Rechtsberatung. Vor einer Entscheidung ist die offizielle Quelle zu prüfen.