ReferenzÜberblick

Wie alles zusammenhängt: die Compliance-Landschaft

Eine visuelle Karte, wie internationale Abkommen, EU-Verordnungen und Datenstandards zusammenpassen und wie Stoffdaten von einem Lieferanten bis hin zum CE-Kennzeichen fließen.

Aktualisiert
2026-06-12

Produkt-Compliance kann wie ein Buchstabensalat aus RoHS, REACH, SCIP, POP, CLP, IEC und IPC wirken. Dahinter steckt ein einfaches Muster. Recht fließt nach unten, und Daten fließen nach oben, um ihm zu begegnen.

Die drei Ebenen

Internationale Vereinbarungen geben die Richtung vor. Die EU macht daraus verbindliche Verordnungen. Unternehmen weisen die Einhaltung nach, indem sie Stoffdaten über Standardformate austauschen. Ein Klick auf einen Knoten öffnet seinen Eintrag.

Tipp

Einige Querverbindungen passen nicht in die sauberen Ebenen. CLP-Gefahren­einstufungen bestimmen mit, welche Stoffe unter REACH zu SVHC werden, und die Abfallrahmen­richtlinie hat die SCIP-Datenbank ins Leben gerufen.

Wie Stoffdaten nach oben fließen, um dem Recht zu begegnen

Egal welche Verordnung, die eigentliche Aufgabe ist immer dieselbe: wissen, was im Produkt steckt, es in einem Standardformat deklarieren, gegen die Regeln prüfen und nachweisen.

1Zusammensetzung kennen
Lieferanten melden, was enthalten ist, idealerweise eine vollständige Materialdeklaration bis hinunter zum homogenen Werkstoff.
2In einem Standardformat deklarieren
Erfasst als IEC 62474- oder IPC-1752A-XML, deklariert gegen die richtige Stoffliste.
3Gegen die Regeln prüfen
Abgleich mit RoHS-Grenzwerten, der REACH-Kandidatenliste, POP-Verboten und mehr.
4Nachweisen
CE-Kennzeichen und EU-Konformitätserklärung (EN IEC 63000), plus ein SCIP-Eintrag für jeden SVHC.

Die Referenzdaten, an einem Ort

Wir pflegen durchsuchbare Kopien der Listen, von denen all dies abhängt:

Hinweis: Dies ist ein bildungsorientierter Überblick, gepflegt vom Pareo-Team, und keine Rechtsberatung. Siehe Datenquellen und Lizenzierung.

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