Überblick
CLP ist das Regelwerk der EU für die Gefahrenkennzeichnung von Chemikalien. Es legt fest, wie gefährlich ein Stoff ist und wie diese Gefahr auf Etiketten und Verpackungen kommuniziert werden muss.
Was sie bewirkt
- Sie setzt das weltweite GHS (global harmonisiertes System) in der EU um.
- Sie weist Gefahrenklassen zu, zum Beispiel krebserzeugend, entzündbar oder fortpflanzungsgefährdend.
- Sie legt Kennzeichnungsregeln fest, darunter Piktogramme, Signalwörter, Gefahrenhinweise (H) und Sicherheitshinweise (P), sowie Verpackungsanforderungen.
- Anhang VI enthält die harmonisierten Einstufungen, die alle Lieferanten anwenden müssen.
CLP selbst ist meist nicht das, was ein Produktteam Tag für Tag verfolgt, aber ihre Gefahreneinstufungen sind die Eingangsgröße, die die zu verfolgenden Listen antreibt. Eine CMR-Einstufung nach CLP ist oft der erste Schritt dahin, dass ein Stoff zu einem SVHC wird oder beschränkt wird.
Bezug zu anderen Themen
Entscheidet, wie gefährlich ein Stoff ist und wie er zu kennzeichnen ist.
Entscheiden, was zu tun ist mit gefährlichen Stoffen, also registrieren, beschränken, zulassen oder verbieten, oft unter Nutzung der CLP-Einstufungen als Auslöser.
Hinweis: Dies ist eine allgemeine Bildungsinformation des Pareo-Teams, keine Rechtsberatung. Einstufungen und Einträge in Anhang VI sind gegen die ECHA und die konsolidierte Verordnung zu prüfen.