Überblick
WEEE regelt, was mit Elektro- und Elektronikgeräten geschieht, sobald sie weggeworfen werden. Sie verlagert die Kosten und den Aufwand für Sammlung, Verwertung und Recycling von Altgeräten auf die Hersteller, die sie in Verkehr gebracht haben, statt auf die öffentliche Hand.
Wer das Gerät verkauft, ist dafür verantwortlich, was als Abfall daraus wird. Das ist die erweiterte Herstellerverantwortung. Hersteller registrieren sich, melden, was sie in Verkehr bringen, und finanzieren Rücknahme und Recycling gleichwertiger Abfälle.
Was sie festlegt
WEEE setzt dem System Zahlenziele und den Beteiligten Pflichten.
Das Mülltonnen-Symbol
Die durchgestrichene Mülltonne kennzeichnet Geräte, die nicht in den normalen Hausmüll geworfen werden dürfen. Sie zeigt an, dass das Gerät der getrennten Sammlung zugeführt werden soll, damit es behandelt und seine gefährlichen Bestandteile entfernt werden, statt es mit dem Restmüll zu deponieren oder zu verbrennen.
Wo sie steht
WEEE deckt dieselben Elektro- und Elektronikgeräte ab wie RoHS. Beide wirken als Paar. RoHS hält gefährliche Stoffe schon in der Konstruktion aus Geräten fern, und WEEE behandelt diese Geräte am Lebensende verantwortungsvoll. WEEE arbeitet zudem im weiteren Rahmen der Abfallrahmenrichtlinie, die die allgemeinen Grundsätze des EU-Abfallrechts vorgibt.
Nationale Gesetze setzen WEEE in jedem Mitgliedstaat um, in Deutschland etwa das ElektroG.
Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor einer Verwendung ist die offizielle Quelle zu prüfen.