Überblick
Die Ozonschicht-Verordnung schützt die Ozonschicht, die das Leben vor schädlicher UV-Strahlung abschirmt. Sie beschränkt die Chemikalien, die diese Schicht ausdünnen, und baut auf jahrzehntelangem internationalem Handeln auf, um den bereits angerichteten Schaden zu beheben.
Im Mittelpunkt stehen die ozonabbauenden Stoffe, Gase wie FCKW, HFCKW und Halone, die in die Stratosphäre aufsteigen und Ozon aufspalten. Die meisten sind inzwischen ausgemustert, und die Verordnung steuert die wenigen verbleibenden Anwendungen und Restbestände.
Was sie kontrolliert
Vom Vertrag zum Gesetz
Das Montrealer Protokoll ist das globale Abkommen, das die Staaten zum Ausstieg aus diesen Stoffen verpflichtet hat. Die EU-Verordnung gießt diese Verpflichtung in verbindliches europäisches Recht und verschärft sie oft, indem sie Anwendungen und Bestände schneller schließt als das vom Vertrag gesetzte Minimum.
Der Ozonschutz steht neben dem Klimaschutz, ist aber eine eigene Aufgabe. Die Gase, die viele ozonabbauende Stoffe ersetzt haben, sind selbst starke Treiber der Erwärmung, weshalb die F-Gase-Verordnung diese Ersatzstoffe nun ihrerseits reduziert.
Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor einer Verwendung ist die offizielle Quelle zu prüfen.