Überblick
Das Basler Übereinkommen besteht, um zu verhindern, dass gefährliche Abfälle in Ländern abgeladen werden, die nicht mit ihnen umgehen können. Es regelt, wie solche Abfälle Grenzen überqueren dürfen und wie sie nach der Ankunft behandelt werden müssen.
Der Kern des Problems ist die ungleiche Kapazität. Wohlhabendere Exporteure verbrachten früher gefährliche und elektronische Abfälle an Orte ohne die Mittel zur sicheren Behandlung. Basel fügt Zustimmung und Nachverfolgung hinzu, damit solche Verbringungen nicht still geschehen können.
Was es kontrolliert
Der Vertrag erfasst sowohl den Weg als auch das Ziel gefährlicher Abfälle.
Wo es anknüpft
Basel gehört zu einer Familie von Abfall- und Chemikalieninstrumenten. Innerhalb der EU wird die Abfallbehandlung durch die Abfallrahmenrichtlinie und für Elektronik durch die WEEE-Richtlinie geprägt. Auf der Chemikalienseite behandelt das Rotterdam-Übereinkommen den Handel mit gefährlichen Chemikalien statt mit Abfall.
Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor einer Verwendung sollte die offizielle Quelle geprüft werden.