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ECHA: Europäische Chemikalienagentur

Die EU-Agentur in Helsinki, die die wichtigsten Chemikalienverordnungen umsetzt. Sie führt die REACH-Kandidatenliste, die SCIP-Datenbank und das C&L-Verzeichnis.

Herausgeber
European Union
Aktualisiert
2026-06-12

Überblick

ECHA ist die Europäische Chemikalienagentur. Sie ist die EU-Stelle, die die Chemikalienregeln der Union in die Praxis umsetzt, mit Sitz in Helsinki, Finnland.

Die Agentur verwaltet vier Rechtsakte: REACH für die Registrierung und Kontrolle von Chemikalien, CLP für Einstufung und Kennzeichnung, die Biozidprodukteverordnung und die PIC-Verordnung für die Ein- und Ausfuhr bestimmter gefährlicher Chemikalien.

Was die ECHA betreibt

Im Rahmen von REACH steuert die ECHA einen vierteiligen Ablauf, der sich oft mit ihren eigenen Initialen zusammenfassen lässt: Registrierung von Stoffen, Bewertung von Dossiers und Stoffen, Beschränkung von Verwendungen mit unannehmbaren Risiken und Zulassung der bedenklichsten Stoffe.

Kandidatenliste
Die Liste der SVHC unter REACH, etwa zweimal im Jahr aktualisiert
SCIP-Datenbank
Erzeugnisse mit Stoffen der Kandidatenliste über 0,1 %
C&L-Verzeichnis
Einstufungs- und Kennzeichnungsdaten zu Stoffen
Standort
Helsinki, Finnland

Warum es für Produkte zählt

Wer Produkte in der EU verkauft, dessen Pflichten richten sich nach den Listen der ECHA. Die Kandidatenliste zeigt, welche SVHC Informations- und Meldepflichten auslösen, und die SCIP-Datenbank ist der Ort, an dem diese Meldungen landen. Die ECHA veröffentlicht außerdem Leitlinien, die prägen, wie Unternehmen REACH und CLP in der Praxis auslegen.

Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor dem Verlassen darauf ist die offizielle Quelle zu prüfen.

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