RegularienIn Kraft

EU-Quecksilberverordnung (EU) 2017/852

Das EU-Recht, das das Minamata-Übereinkommen in europäische Regeln überführt, Quecksilber in Produkten und Prozessen beschränkt, den Handel kontrolliert, Verwendungen von Dentalamalgam schrittweise beendet und Quecksilberabfälle regelt.

Herausgeber
Europäische Union
Aktualisiert
2026-06-12

Überblick

Mit der EU-Quecksilberverordnung setzt die EU das Minamata-Übereinkommen in unmittelbar geltendes europäisches Recht um. Sie greift über den gesamten Lebensweg von Quecksilber und nicht nur bei einer einzelnen Verwendung.

Produkte
Beschränkt Quecksilber in Produkten und verbietet bestimmte quecksilberhaltige Produkte
Prozesse
Kontrolliert oder verbietet Industrieprozesse, die auf Quecksilber setzen
Handel
Steuert Import und Export von Quecksilber und Quecksilberverbindungen
Dental
Beendet bestimmte Verwendungen von Dentalamalgam schrittweise
Abfall
Legt Regeln für Lagerung und Entsorgung von Quecksilberabfällen fest

Wie sie zu anderen EU-Regeln passt

Die Quecksilberverordnung steht neben Chemikaliengrenzwerten auf Produktebene. Wo die RoHS-Richtlinie Quecksilber in Elektro- und Elektronikgeräten begrenzt, wirkt die Quecksilberverordnung über die breitere Wirtschaft und knüpft an den internationalen Vertrag an.

Minamata-Übereinkommen

Der globale Vertrag, der die Verpflichtungen festlegt.

EU-Quecksilberverordnung

Das europäische Recht, das diese Verpflichtungen für die EU verbindlich macht.

Hintergrund zum Metall selbst findet sich unter Quecksilber.

Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor einer Verwendung ist die offizielle Quelle zu prüfen.

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