Überblick
ZDHC steht für Zero Discharge of Hazardous Chemicals, ein Programm für die Textil- und Schuhindustrie. Es veröffentlicht zwei Stofflisten, die an unterschiedlichen Stellen der Lieferkette wirken. Die eine regelt, was in die Fabrik gelangt, die andere, was im Produkt landet.
Die beiden Listen
Der Unterschied liegt darin, wo sie greifen. Die MRSL kontrolliert die Einsatzstoffe während der Fertigung, während die RSL kontrolliert, was im Erzeugnis verbleibt, das eine Kundin oder ein Kunde kauft.
Verbietet gelistete Chemikalien im Produktionsprozess selbst, sodass sie gar nicht erst in die Fabrik gelangen.
Legt Grenzwerte für Stoffe im fertigen Erzeugnis fest und prüft, was nach der Fertigung im Produkt verbleibt.
Wie sie zusammenhängt
Die MRSL und RSL sind die Vertreter der Textil- und Schuhbranche in der größeren Familie der Stofflisten. Sie erfüllen die Rolle, die GADSL in der Automobilindustrie und die RISL in ihrer eigenen Branche erfüllt, jeweils zugeschnitten auf die dort wichtigen Materialien und Prozesse.
Hinweis: allgemeine Bildungsinformation, keine Rechtsberatung. Vor jeder Nutzung ist die offizielle ZDHC-Quelle zu prüfen.